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PCI-Gazette 20 - PP nach Spanien

Paso Peruanos kehren nach
Jahrhunderten nach Spanien zurück


/Im April 2003 präsentierte Peru erstmals offiziell ihr Nationalpferd in Spanien, von wo aus die ganze Entwicklung der Rasse – durch die importierten Pferde der Conquistadoren – ausging. Eine tragende Stute wurde König Juan Carlos zum Geschenk gemacht.
Die First Lady von Peru höchstpersönlich, Eliane Karp de Toledo, übergab im Namen der peruanischen Regierung im Zarzuela Palast in Madrid die Stute Maria Bonita an das spanische Königspaar. Das Tier wiederum war von der Zucht La Maestranza in Lima gestiftet worden. Beeindruckt begutachteten König Juan Carlos und Thronfolger Felipe die Fuchsstute und die traditionelle, kunstvolle Zäumung sowie den peruanischen Sattel mit den hölzernen, geschnitzten Steigbügeln. Im Rahmen dieser Zeremonie wurden den anwesenden Gästen drei weitere peruanische Pasos vorgestellt, geritten von Eliane Karp de Toledo, dem Präsidenten der ANCPCPP und einem versierten Züchter.


Am 27. April wurde ein lang gehegter Traum der Peruaner wahr: Sie führten „ihre“ Pferde zurück nach Andalusien, an die Feria von Sevilla, wo sie ihren Nationalstolz vor hunderten von Festbesuchern präsentieren konnten. Sechs Paso Peruanos überschritten die Real Maestranza (Königliche Stierkampf-Arena) in Sevilla und präsentierten sich in ihrer schönsten Form, umrahmt und musikalisch begleitet von einer Marinera Gruppe.


Mit dieser Rückführung des peruanischen Nationalgutes ins Ursprungsland Spanien ging für die Peruaner ein grosser Traum in Erfüllung: Sie konnten dem spanischen Volk ihre über Jahrhunderte entwickelte Pferderasse präsentieren, die das alte spanische Blut in sich trägt und auf eine unnachahmliche Art veredelt und geadelt wurde. Mit der Bewunderung und dem Respekt, die Spanien den peruanischen Pferden in Sevilla entgegenbrachte, fühlte sich Peru mit Stolz erfüllt und in der Aufgabe bestätigt, doppelt Verantwortung dafür zu tragen und keinen Aufwand zu scheuen, die aussergewöhnlichen Qualitäten dieser Pferde weiterhin zu fördern und zu erhalten und das Prestige dieses „Stillen Botschafters Perus“ in jeder Hinsicht zu fördern.


(Quelle: Reconocimiento Real, aus „Orgullo del Peru“, Ausgabe 11/2003)