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PC-Gazette 20 - Zentrum Pegaus

ZENTRUM PEGASUS
Wo Menschen den Zugang in die Seele ihrer Pferde finden


Das Zentrum Pegasus befindet sich im Kanton Jura in einem idyllischen Tal, ca. 20 Autominuten von Delémont entfernt. Das Zentrum besteht aus einem Hof mit einem Wohnhaus, einem grossen, umgebauten Offenstall für die eigenen 4 Pferde sowie Gastboxen mit Auslauf, einer grossen Scheune und mehreren kleinen Anbauten. Die Pferde haben 50 ha Weideland zur Verfügung und 50 ha Wald. Weiter gehört zur Anlage ein Reitviereck (20 x 40 Meter) und ein grosszügiges Round-Pen (17 Meter Durchmesser).

Ich bin Andrea Andrighetto und  die Gründerin des Zentrum Pegasus.
Mein Ziel ist es, die Menschen zu lehren,wie sie ihre Pferde besser verstehen können.

Zu meiner Person
Geboren bin ich am 21. Juli 1968 in Schaffhausen. Seit meinem fünften Lebensjahr sitze ich fast täglich im Sattel. Ich bin mit Isländern aufgewachsen. Ein „Nicht“-Tölter war in meiner Kindheit etwas „Uninteressantes“. Somit war es nahe liegend, dass ich mit zwölf Jahren meinem Quarter/Isi-Mischling und später mit 16 Jahren auch meinem Araber/Connemara-Mischling das Tölten selber beibrachte. Letzterer, mein Araber-Mix Atahualpa, war Western angeritten und ich begann, diese Art von Reiten zu lernen und bildete das Pferd nach meinen Vorstellungen fertig aus. Ganze zehn Jahre später fand ich durch meinen sehr eigenwilligen Berber den Zugang zur Bodenarbeit und zur „Kalifornischen Reitweise“. Ich sammelte in den letzten zehn Jahren Erfahrungen bei verschiedenen Pferdeleuten wie: Alfonso Aguilar, Pat Parelli, Navajo „Rob Stolkia“, Ursula John, Werner Meier, Peter Pfister, Linda Tellington-Jones, Andrea Jänisch. So lernte ich verschiedene Techniken und Methoden: am Boden und im Sattel. Die besten Lehrer waren und sind aber immer die Pferde, ihnen verdanke ich mein heutiges Wissen und Können.

Seit gut fünf Jahren bilde ich nun Pferde der verschiedensten Rassen aus. Darunter gab es auch richtige Knacknüsse: Pferde die von Menschenhand misshandelt wurden, Verkehrsunfälle erlitten oder durch andere Gründe das Vertrauen in die Menschen verloren hatten.
Vor ca. sieben Jahren überkam mich die Faszination für den Paso-Peruano, und seither arbeite ich regelmässig mit Peruanischen Pferden (Bodenarbeit, Beritt, Gymnastizierung).

Parallel zu meiner Arbeit mit Pferden bildete ich mich in Naturheilkunde weiter. Vor zehn Jahren begann ich mit der Biotensor-Arbeit und dem damit verbundenen Studium. Immer wieder in den letzten Jahren behandelte ich Pferde, Hunde und Katzen. Ich erzielte mit meiner Arbeit gute Erfolge und Heilungen und erlebte dadurch beglückende Momente.

Zu meiner Arbeit
Meine Arbeit läuft nicht nach einem strikten Schema ab. Ich schwöre auch nicht auf eine bestimmte „Methode“, sondern ich schaue mir das Pferd und seine Besitzerin oder seinen Besitzer in aller Ruhe in einer möglichst freien Umgebung (Round-Pen, Reitviereck, Weide) an.  Ich beobachte die Bewegungsabläufe, das Verhalten, das Interesse, das gegenseitige Vertrauen und den Respekt. Habe ich die Problematik entdeckt, wird zusammen daran gearbeitet. Der grösste Erfolg liegt in regelmässigen und durchdachten Arbeitsschritten. Gerne arbeite ich bei den Kunden zu Hause, denn das jeweilige Problem zeigt sich ja meistens im gewohnten Umfeld am deutlichsten. So kann Schritt für Schritt ein Ziel in Angriff genommen werden.

Fehlt es zum Beispiel an gegenseitigem Vertrauen und Respekt, weihe ich die Menschen gerne in die Geheimnisse des Natural-Horsemanship-Trainings ein - eine Form der Bo-denarbeit, die ich seit mehreren Jahren erfolgreich einsetze (auch bei Korrekturen oder vor dem Einreiten). Meine Lehrer stammen aus verschiedenen Ländern und Kulturen, und jeder hat mir etwas ganz Besonderes an Wissen mit auf den Weg gegeben. NH-Training bedeutet sowohl für den Menschen als auch für das Pferd viel Konzentration und konsequente Arbeit. Richtig erlernt und ausgeführt, kann man mit dieser Art von Training hervorragende Resultate erzielen und bemerkt oft Qualitäten an seinem Pferd (und an sich selber), deren man sich vorher nicht bewusst war. Es ist mir wichtig und ein Anliegen, dass meine Kundinnen und Kunden lernen, auf die kleinen und oft nicht beachteten Zeichen, Bewegungen und Reaktionen ihres Pferdes einzugehen. Durch gutes Beobachten und richtiges Deuten kann das Ziel gemeinsam mit dem Pferd als Team angegangen und auch erreicht werden.

Reitprobleme löse ich individuell
Bei Pferden mit schwacher Rückenmuskulatur, Unterhals oder auch überbauter Hinterhand ist die Arbeit mit der Doppel-Longe ein guter Weg, das Tier auf eine feinfühlige Weise zu gymnastizieren. Das Pferd lernt so in allen Gangarten (ohne Ausbinder oder andere „Hilfs“-Zügel) sich im Rücken loszulassen, die Vorwärts-Abwärts-Bewegung zu suchen, sich im Gleichgewicht zu bewegen und an den Hilfen zu stehen. Auch da ist es mir ein Anliegen, die Menschen das genaue Beobachten zu lehren.

Sind es die Reiterin oder der Reiter, die beim Pferd Probleme auslösen (falscher Sitz, harte Hand etc.), gebe ich anspruchsvolle Reitstunden. Zum Beispiel ohne Sattel/ohne Zaumzeug/mit Halsring/an der Longe usw. und lehre auf diese Art meine Kundinnen und Kunden feinfühlig und mit minimsten Hilfengebungen zu reiten.

Immer wieder kommt es vor, dass Pferde Probleme zeigen (Durchgehen, Bocken, nicht Annehmen der reiterlichen Hilfen, Unregelmässigkeiten im Gang), weil sie Schmerzen haben. Der Ursprung für solches Verhalten kann zum Beispiel in einer verkrampften Muskulatur oder einer Scheuerstelle liegen, die durch einen unpassenden Sattel hervorgerufen wurde. Aber auch ungewollt falsches Training oder schlechtes Reiten können massive Rücken- und Hüftschmerzen auslösen, die für das menschliche Auge auf den ersten Blick nicht sichtbar sind. Auch hier ist es mir wichtig, die Menschen zu lehren, wie man sein Auge für solche Mängel schulen kann. Wie man die Ausrüstung überprüft oder verkrampfte Muskeln zum Beispiel mit dem Touch for Health nach Linda Tellington-Jones behandelt und löst.


Bekannt sind auch folgende Situationen: Nach einem Stallwechsel, nach dem Kauf, nach dem Absetzen oder nach dem Einreiten zeigen viele Pferde auf einmal Haut-Ausschläge, Lahmheiten, aggressives Verhalten, introvertiertes Verhalten usw. Sie haben psychischen Stress und versuchen, den Menschen durch ihr Auftreten auf die misslichen Umstände aufmerksam zu machen. Mit dem Biotensor® ist es mir möglich, eine sehr genaue Diagnose über den Ursprung des Problems zu erstellen und die für den Moment wirkungsvollsten Naturpräparate oder Therapien auszutesten. Ich arbeite mit dem Biotensor® der Firma Bioplasma seit bald zehn Jahren und habe schon viele Tiere erfolgreich behandelt, wo der Tierarzt auch nach mehreren Untersuchungen und Labortests nichts Ungewöhnliches herausfinden konnte oder die Diagnose lautete: „Da kann man nichts mehr machen.“ Zu meinem Wissensbereich zählen das Arbeiten mit: Bachblüten, Schüssler-Salzen, Homöopathie, Spagyrik, Farbtherapie, Vitaminen und Mineral-stoffen sowie die Akupressur und die Methode des Touch for Health.

Mit meinem Wissen und Können stehe ich Ihnen mit folgendem Angebot zur Verfügung, entweder bei Ihnen zu Hause oder im Zentrum Pegasus:

• Professionelle Bodenarbeit
• Freiheitsdressur
• Doppel-Longe
• Korrekturen bei Problempferden (zum Beispiel nach einem Unfall)
• Individuelle Reitstunden
• Einreiten junger Pferde (auf Wunsch zusammen mit Ihnen)
• Präzise Gesundheits-Diagnosen mit dem Biotensor
• Naturheilkundige Therapien (Details siehe oben im Text)


Haben Sie noch Fragen? Ich freue mich über jedes Telefon oder Mail und gebe Ihnen gerne ausführlich Auskunft:

Tel: 078 820 39 64
E-Mail: andrea.andrighetto@paso.ch


Es grüsst Sie herzlich

Andrea Andrighetto
NH-Trainerin

Update 1.6.2004: Andrea Andrighetto ist mit dem Zentrum Pegasus nach Andwil TG umgezogen.